Ägypten im Exlibris – 22. April - 9. September 2012

Gebäude

Mit der raschen Ausbreitung gedruckter Bücher vor rund 500 Jahren entstand das Bedürfnis der Besitzer wertvoller Bibliotheken ihr Eigentum zu kennzeichnen. Dazu ließen sie sich kleine grafische Blätter anfertigen, versehen mit ihrem Namen sowie meist den lateinischen Worten „ex libris“ (aus der Bücherei), die sie in die Bücher einklebten. Für diese Art von Grafiken hat sich die Bezeichnung „Exlibris“ durchgesetzt.

Spätestens seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurden Exlibris aber auch Sammelobjekte und zugleich wurden die Motive auf den kleinen Blättern immer vielfältiger. Der Namenspatron oder der Familienname, der Beruf, Hobbies, Landschaften und Ortsansichten, Tiere, Pflanzen, Akte und erotische Szenen, alles rund ums Buch und vieles andere werden seitdem dargestellt.

Objekte aus der Sonderausstellung

Beispiel 1Beispiel 2Beispiel 3

Ein relativ kleiner Kreis von Exlibrisfreunden ließ und lässt sich für die eigenen Bücher über ägyptische Kunst und natürlich zum Tausch spezielle Exlibris anfertigen. Zu diesem Kreis gehört Dr. Gernot Blum, der alle für die Ausstellung ausgewählten Blätter zur Verfügung gestellt hat.

Neben der Dauerausstellung des Knauf-Museums Iphofen – Reliefsammlung der großen Kulturepochen – zeigt das
Museum diese Kabinettausstellung.

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