Streifzüge durchs alte Japan – 17. März - 9. Juni 2013

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Philipp Franz von Siebold und Wilhelm Heine prägten im 19. Jahrhundert durch ihre Publikationen und Vorträge entscheidend das Bild von Japan. Philipp Franz von Siebold (1796 – 1866) wurde in Würzburg geboren und studierte wie sein Großvater und Vater Medizin und Naturwissenschaften. Nach dem Studium trat er 1822 als Militärarzt in den niederländischen Kolonialdienst ein. 1823 wurde er nach Japan geschickt, das sich seit Beginn des 17. Jahrhunderts hermetisch fremden Besuchern verschloss. Ausschließlich Chinesen und Niederländern, die sich nur auf der künstlichen Insel Deshima im Hafen von Nagasaki aufhalten durften, war es gestattet, mit Japan Handel zu treiben.

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Rund um die Welt - Tourismusplakate aus der Sammlung des DHM, 30.03 - 29. 06

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Die Sonderausstellung „Rund um die Welt – Tourismusplakate aus der Sammlung des Deutschen Historischen Museums“, nimmt Sie mit auf eine Reise; zu den Metropolen Europas, zu den Mittelmeerländern, in den Vorderen Orient, nach Afrika und Asien, nach Australien, nach Nord- und Südamerika.

Die ausgewählten Plakate aus der umfangreichen Sammlung des Deutschen Historischen Museums belegen die Bedeutung touristischer Werbung für die Gesellschaft des 20. Jahrhunderts in Zeiten der Weimarer Republik, im National-sozialismus, in den Jahren des westdeutschen Wirtschaftswunders und dem Aufbau des Sozialismus in der DDR. Plakate von Grafikern wie Ottomar Anton, Ludwig Hohlwein, Donald Brun, Herbert Leupin oder Jupp Wiertz werben mit Motiven für Schifffahrtslinien, Fluggesellschaften und Eisenbahnen sowie für Reiseziele nach nah und fern.

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MYTHOS Bullenheimer Berg – 1. Juli - 4. November 2012

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Lange hatte der Bullenheimer Berg das Geheimnis über seine einstige Bedeutung bewahrt. Auf den zum Iffgau abfallenden Hängen wurde Wein angebaut, die bewaldete Bergkuppe diente zur Holzgewinnung. Erst 1973 wurde entdeckt, dass das ca. 30 ha. große Hochplateau vollständig von einer Wallanlage umwehrt ist. Hier hat sich ehemals eine große, von Mauern umgebene, stadtartige Befestigungsanlage befunden, die bereits in der älteren Bronzezeit entstand, ihre Blütezeit aber in der Endphase der Bronzezeit (ca. 880 - 800 v. Chr.) erlebte.
Die Beherrschung einer solch großen, überregionalen Burganlage war nur möglich durch eine Bevölkerungsgemeinschaft, die einer gut organisierten Herrschaft mit weitreichenden Beziehungen unterstellt war: Auf dem Berg wurde Bronze verarbeitet, d.h. die dazu nötigen Rohmaterialien mussten – vermutlich über den Main - von weit hergeschafft werden. Bronze glänzte wie Gold und war immens wertvoll.

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