Kostbare Edelsteindosen - 7. März - 6. Mai 2002

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Unter Dosen versteht man flache Behälter oder Schachteln mit Deckeln. Im Unterschied zur hohen Büchse waren sie vom 17. bis zum 19. Jahrhundert ein Luxusgegenstand, der zum Gebrauchsgefäß wurde. Vor allem Zucker-Dosen, Toiletten-Dosen, Tabak-Dosen (Tabatieren) und Konfekt-Dosen (Bonbonnieren) waren sehr beliebt. Seit Ludwig XIV. wurden Porträt-Dosen als Prunk- und Ehrengeschenke gegeben, die oft einer Ordensverleihung gleichkamen. Später kamen Dosen-Uhren und Spiel-Dosen dazu, die immer kostbarer wurden. Man verwendete edle Materialien wie Gold und Silber, Edelsteine, Elfenbein, Perlmutt und Email.

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Mächtig viel Theater: Puppentheater aus aller Welt – 22. September - 2. Dezember 2001

Gebäude

Die diesjährige Herbst Winterausstellung des Knauf-Museums zeigt bis 2. Dezember 2001 Puppentheater aus aller Welt. Leihgaben aus Museum und von privaten Leihgebern laden ein, in eine Welt die eigentlich jeder von uns kennt, oder wer kennt ihn nicht, den  Ausspruch Hallo! Seid Ihr alle da den bereits viele Generationen an verschiedensten Orten vor uns gehört haben. Jedoch nicht nur diese eine Aussage des Kaspers weckt sofort Kindheitserinnerungen an das Figurentheater. Das Puppentheater-Kasperltheater - wird gerne mit Kinderspiel gleich gesetzt und damit zum Ausdruck gebracht, dass es in der Welt der Erwachsenen eigentlich keinen rechten Platz mehr hat. Wenn überhaupt, dann wird das Puppentheater in die sogenannte Sparte der Kleinkunst eingeordnet. Und doch wenn wir ehrlich sind, übt das Puppentheater auf jeden von uns eine ganz eigentümliche Faszination aus.

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Zinnfiguren – Die Welt im Kleinen – 1. Dezember – 17. Dezember 2000

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Kaum ein Spielzeug fand im 19. Jahrhundert so viele Freunde wie die Zinnfiguren. Wann und wo die Zinnfigur erfunden wurde, läßt sich heute nicht mehr zweifelsfrei rekonstruieren. Sicher ist jedoch, daß schon ab etwa 1770 in Nürnberg und Fürth im größeren Umfang Zinnfiguren als Kinderspielzeug hergestellt wurden. Die Herstellung von Zinnfiguren war (und ist) ein relativ einfacher Prozeß, der sich in vier Haupttätigkeiten Entwurf, Gravur, Guß und Bemalung vollzog. Natürlich bestimmt Kreativität, Erfahrung und Sorgfalt aller Beteiligten entscheidend die Qualität des Produkts. In dieser Hinsicht war es eine Stärke der fränkischen Fabrikanten, daß sie handwerkliche Spitzenleistungen aber auch billigere Basarware für die breitere Bevölkerungsschicht anbieten konnten. Nach einer Schätzung wurden in Nürnberg und Fürth Ende des 19. Jahrhunderts etwa 40 Millionen Figuren pro Jahr hergestellt.

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