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Auf immer und ewig – 1. Juni bis 2. November 2008

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Der in der Religion Altägyptens tief verwurzelte Glaube an die Überwindung des Todes und ein Leben nach dem Sterben ist mit Begriffen wie Totenglaube und Totenkult völlig unzutreffend beschrieben. In den Illustrationen der altägyptischen Jenseitsführer, die wie Totenbuch und Amduat ins Innere der Särge, auf die Wände der Gräber oder auf Papyrus geschrieben wurden, steht die Sonne als Inbegriff des ewigen Kreislauf des Lebens im Mittelpunkt. So ist die Mumie dem Ägypter nicht ein präparierter Leichnam, sondern versinnbildlicht eine Zwischenstation der Verwandlung zu einem jenseitigen, unsterblichen Wesen. Auf dem Weg zum ewigen Leben durchquert es die von der Nachtsonne erhellte Unterwelt und wird mit dem Sonnenaufgang neu geboren.

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Zum Jubiläum: Tausend Blüten aus Edelstein – 2. März - 12. Mai 2008

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Zu einem Jubiläum werden oft Blumen überreicht, aber noch nie hat man zu einem besonderen Jubiläum, wie 25 Jahre Knauf-Museum, eine ganze Ausstellung mit edlen Blumen und Blüten, Arrangements und ganzen Blumensträußen in Edelstein und Gold gemacht. Seit über 500 Jahren werden in der Region Idar - Oberstein Edelsteine bearbeitet, aufbauend auf der Schleiferei heimischer Achate. Dann kamen alle Techniken der Edelstein–bearbeitung hinzu, wie Bohren, Facettieren, Lapidieren, Diamantschleifen und vor allen Dingen seit über 150 Jahren auch die Gravurkunst.

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Adventskalender im Wandel der Zeit – 11. November 2007 - 06. Januar 2008

Gebäude

Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein lassen sich die Ursprünge des Adventskalenders zurückverfolgen, das erste selbst gebastelte Exemplar stammt aus dem Jahr 1851. Die verbleibende Zeit bis zum Weihnachtsfest zu messen, stand von Anfang an im Vordergrund: So wurden in manchen Familien 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt, in anderen 24 Kreidestriche an die Tür gemalt, von denen die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften. Oder es wurden Strohhalme in eine Krippe gelegt, für jeden Tag einen bis zum Heiligen Abend. Weitere Formen waren die Weihnachtsuhr oder eine Adventskerze, die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt wurde. Thomas Mann erwähnt in seinem Roman "Buddenbrooks" wie der kleine Hanno "das Nahen der unvergleichlichen Zeit" auf einem Abreißkalender verfolgt, den die Kinderfrau angefertigt hat.

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