Ein König auf Reisen – 20. September bis 1. November 2009

Gebäude

Im Jahre 1911 unternahm der letzte sächsische König Friedrich August III. eine Reise nach Ägypten und in den Sudan, um einen  Teil des Inneren Afrikas kennen zu lernen und die Baudenkmäler des Nilreiches wieder zu sehen. Zudem war König Friedrich August III. ein leidenschaftlicher Jäger, der sich mit dieser Reise einen lang gehegten Wunsch erfüllen wollte: einmal in den Tropen Afrikas exotische Tiere zu jagen - aber nicht in den damaligen deutschen Kolonien. So nutzte er seine guten Beziehungen nach England, um eine Kultur- und Jagdexpedition in den Anglo-Ägyptischen Sudan vorzubereiten.

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Gemalt auf Glas und Licht – 29. März - 02. August. 2009

Gebäude

Kabinettscheiben – so etwas haben die Meisten noch nie bewusst gesehen, die bei Glasmalerei nur an Kirchenfenster denken. Kabinettscheiben sind klein, auf Nahsicht konzipiert und daher feiner gemalt, detailreicher und somit oft interessanter. Diese kostbaren Glasgemälde zierten dereinst nicht nur die Prunkzimmer der Wohlhabenden, die so genannten Kabinette. Kabinettscheiben waren aber auch in Gerichtsstuben, Rathäusern, Zunftstuben eingesetzt; außerdem vereinzelt in Kreuzgängen von Klöstern und in Privatkapellen. Ihre Blütezeit war die Renaissance, die Periode zwischen 1500 und dem Dreißigjährigen Krieg. Geografisch gibt es zwei Schwerpunkte: die Schweiz mit farbenfrohen, überwiegend zusammengesetzten und rechteckigen Scheiben, und die Niederlande einschließlich Flandern. Dort herrschten einteilige Rundscheiben vor, sog. „Roundels“, nur braun und gelb bemalt.

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Auf immer und ewig – 1. Juni bis 2. November 2008

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Der in der Religion Altägyptens tief verwurzelte Glaube an die Überwindung des Todes und ein Leben nach dem Sterben ist mit Begriffen wie Totenglaube und Totenkult völlig unzutreffend beschrieben. In den Illustrationen der altägyptischen Jenseitsführer, die wie Totenbuch und Amduat ins Innere der Särge, auf die Wände der Gräber oder auf Papyrus geschrieben wurden, steht die Sonne als Inbegriff des ewigen Kreislauf des Lebens im Mittelpunkt. So ist die Mumie dem Ägypter nicht ein präparierter Leichnam, sondern versinnbildlicht eine Zwischenstation der Verwandlung zu einem jenseitigen, unsterblichen Wesen. Auf dem Weg zum ewigen Leben durchquert es die von der Nachtsonne erhellte Unterwelt und wird mit dem Sonnenaufgang neu geboren.

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