Theatrum Hieroglyphicum – 27. März bis 6. November 2011

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Theatrum Hieroglyphicum: Die Hauptdarsteller dieses barocken Hieroglyphischen Theaters sind Osiris, Isis und Horus – die klassischen Gottheiten Altägyptens. Im Hieroglyphischen Theater treten sie auf als dunkle, geheimnisvolle Gestalten, und ihre Farbe ist demzufolge meist auch schwarz, zur deutlichen Unterscheidung von den hellen, strahlend weißen Göttergestalten Griechenlands und Roms, also des Pantheons der klassischen Kulturen Europas. Der farbliche Kontrast symbolisiert den typischen Gegensatz zwischen Lichtsphäre und Unterwelt, zwischen Bewußtem und Unbewußtem, zwischen Leben und Tod. Diese in der mythologischen Tradition des Humanismus und der Kunst der Renaissance stehende Wiedergeburt der antiken Götterwelt ist charakteristisch für die Ägyptenrezeption der Barockzeit.

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Zerbrechliche Kostbarkeiten – 17. Juli bis 16. Oktober 2011

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Diese Ausstellung, die einer der faszinierendsten Künste des Feuers gewidmet ist,  bringt zum ersten Mal die außergewöhliche Produktion der spanischen Glasmacher des 16. bis 19. Jahrhunderts besonders zur Geltung. Mehr als 200 Werke aus überwiegend privaten Sammlungen wurden ausgewählt. Das Museum Cau Ferat von Sitges und das Bischöfliche Museum von Vic steuern dieser Ausstellung ebenfalls erstaunliche Leihgaben aus Spanien bei.

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4 x Afrika und zurück – 27. März bis 26. Juni 2011

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Wilhelm Kuhnert ist der wohl bekannteste Tiermaler seiner Zeit, mit dessen Bildern „Brehms Tierleben“ eng verbunden ist. Wenige aber wissen, dass der Erfolg Kuhnerts eng mit seinen Expeditionen nach Ostafrika verbunden ist. Geboren 1865 in Oppeln/Oberschlesien absolvierte er zwischen 1883 und 1887 an der Akademie der Künste in Berlin seine Malerausbildung. Bereits 1891/92 rüstete er seine erste Expedition nach Deutsch-Ostafrika aus. Es folgte 1905/06 die zweite und direkt im Anschluss bereiste er Ceylon. Im Februar und März 1911 nahm er im Gefolge des Königs von Sachsen an einer Reise in den englisch-ägyptischen Sudan teil und noch Mitte des gleichen Jahres begab er sich wieder auf seine eigene Expedition, die erst im Februar 1912 endete.

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