Das Gebäude und die Geschichte des Knauf-Museums

Gebäude

Im Jahr 1802 brachte die Säkularisation das Ende der fürstbischöflichen Zeit. Das Gebäude gelangte zunächst an den Kurfürsten von Bayern, der es 1805 an die Krone Preußens abtreten mußte. Durch den Tilsiter Friedensvertrag ging der Amtshof am 27. November 1806 in französischen Besitz über. Nach nochmaligem Besitzerwechsel zwischen Österreich und Frankreich gelangte das Gebäude am 28. Februar 1810 endgültig an das seit 1806 durch Napoleons Gnaden geschaffene Königreich Bayern.

Während all dieser Wirren blieb das Justizamt erhalten. 1805 wurde es noch Sitz eines Rentamtes. 1812 erfolgte die Auflösung des Justizamtes, am 6. April1857 zog dort ein Communal-Forst-Revier ein. Nachdem 1880 auch das Rentamt nach Markt Bibart verlegt worden war, wurden im Hauptbau Dienstwohnung und Amtsräume des Revierförsters eingerichtet.

1892 ging der Seitenflügel mit den Stallungen in Privatbesitz über. Es verblieb nur noch die Forstdienststelle, die 1967 in ein neuerbautes Dienstgebäude umzog.